Ursulaschule Osnabrück

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Skifahren und mehr in Ritzenried 2007

Ein Bericht über Buckelhelden, Pistendiven und Alpenblitze...

Am Abend des 26.1.2007 versammelten sich 45 Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufe 8 vor dem Haupteingang der Ursulaschule. Alle waren in Reisestimmung und wollten so schnell wie möglich in den Bus. Doch bevor es losging, mussten alle Ski, Skischuhe und Gepäckstücke verstaut werden. Das war die erste Geduldprobe, die die Skianfänger durchmachen mussten. Die zweite Geduldsprobe folgte gleich im Anschluss: die 12-stündige Fahrt nach Ritzenried (mit 3 Pausen) war für einige Schüler die erste und längste Fahrt im Reisebus.

Zu Beginn der Fahrt schien es, als wollte die Nacht niemals enden. Mit Lachen und viel Gesang hielten sich die Kinder wach. Mit einer DVD wollten sie es sich gemütlich machen, doch leider bemerkte eine der Aufsichtspersonen (M. Blanke), dass es in dem Bus gar keinen DVD-Player gab. Alle waren sehr enttäuscht darüber, doch das verflog nach einer Weile. Nach der ersten Pause fing es an, im Bus ruhiger zu werden, alle wurden müde, und spätestens nach der 2. Pause schliefen alle.

Am ersten Tag ging es dann auch gleich zur Sache: trotz der allgemeinen Müdigkeit, mussten alle in ihre Skischuhe und mit dem Linienbus auf den "Idiotenhügel" des Pitztals fahren. Es taten sich alle schwer, mit den sperrigen Skischuhen zu laufen. Doch trotz aller Proteste, standen nach unzähligen Stürzen und einigen Liftfahrten, die nicht alle gut ausgingen, am Ende des Tages doch alle relativ sicher auf ihren Skiern. Spät am Abend kam der spezielle Blindenskilehrer Jim für Sophia Marie E.. Wie die Schüler bald feststellten, sprach er nur gebrochenes Deutsch oder besser gesagt "Genglish" (German-English) und sie verstanden ihn nur, wenn sie ihm konzentriert und aufmerksam zuhörten. In den gesamten Tagen, war Jim die Spaßbombe Nummer eins. Herr Blanke und Jim verstanden sich auf Anhieb blendend, das merkte man schon am gleichen Abend, als gemeinsam musizierend im Aufenthaltsraum saßen. Doch leider konnten die Kinder nicht mehr lange an diesem harmonischen Zusammenspiel Teil haben, da schon um 22:00 Uhr Bettruhe war.

Nach einer kurzen Nacht stand das Zimmer 4 (Sophia Marie, Katrin, Natalie, Luisa, Anne-Kathrin, Annika und Elena) morgens schon um 7:15 Uhr auf, um pünktlich um 8:00 Uhr am Frühstück teilnehmen zu können. Dies klappte leider nicht immer, denn sie waren meist schon gegen halb 8 im Aufenthaltsraum, um zu frühstücken. Nach dem Frühstück, machten sie sich ihre Lunchpakete und starteten in den nächsten anstrengenden Tag auf Skiern.

Am 2. Tag, also am Sonntag, fuhr die Gruppe mit ihren 8 Betreuern - wie jeden Tag - in das Skigebiet „Hochzeiger“. Kurz bevor sie dort ankamen, gab Herr Blanke die Gruppen mit ihren Lehrern bekannt. Auf den Pisten lernten sie mit viel Begeisterung und Konzentration das Lift- und Skifahren. Viele Schüler wollten schon an diesem Tag die Talabfahrt fahren, doch die Lehrer hielten diese Idee noch nicht für günstig.

blick

Am 3. Tag fuhren die Schüler noch einfache Abfahrten, und versuchten abermals die Lehrer zu überreden, mit ihnen die Talabfahrt zu fahren, doch vergebens: die Betreuer wichen den schmollenden Kindergesichtern aus. Nach dem Duschen und Umziehen begaben sich alle in den Aufenthaltsraum um das Viertelfinale der Handball-WM zu verfolgen. Nach dem Essen ging es dann auch schon wieder ins Skigebiet, diesmal aber nicht zum Ski fahren, sondern die Skilehrer der Skischule des Hochzeigers bei Show-Laufen zu bewundern.

Am nächsten Tag verlief die Fahrt zum Skigebiet wie gehabt. Eine Gruppe wagte sich ins Kanonenrohr (schwarze Piste). Endlich haben die Schüler es geschafft, die Betreuer zu überzeugen, mit ihnen die Talabfahrt herunter zu fahren. Nach einem langen, anstrengenden Skitag klang der Abend gemütlich am Lagerfeuer (von Egon handgemacht) aus.

Mittwoch waren dann wieder alle Pisten leicht und nicht so anstrengend, denn die schwarze Piste hatte den Schülern den Rest gegeben und viele stießen an ihre körperlichen Grenzen.

kanonenrohr

6. Tag: Wieder einmal fuhren die Jugendlichen ins Skigebiet, wo eine Gruppe zum ersten Mal Ankerlift fuhr und sehr oft stürzte. Auch an diesem Tag gab es ein interessantes Abendprogramm, welches mit der Skitaufe begann. Alle bekamen einen sehr liebevoll gestalteten Namen, der perfekt zu ihnen passte (z.B.: die Genglisch-Versteherin, heitere Buckelheldin, elegante Pistendiva, Pistenkänguru, Alpenblitz, stumme Pistenelfe, Elena Blanke, Pistenschwarm, Man in Black, King Anker, Pistenzwerg, Pistenchecker, Pistenpapst, rote Pistenkatze, Kurvenchampion, Pistenleuchte, Pistenelvis, Alpenapotheke,...). Der nächste Programmpunkt: „Wetten dass …?“. Die Schüler dachten sich 4 sehr lustige Wetten für die Lehrer aus, und andersherum. Hier noch ein paar Wettbeispiele: Kartensaugen, Morning-has-broken-Pyramide, 5-Euro-Suche, Lieder gurgeln, 15-Füße-Stand, Altererrechnung (Herr Blanke, der Mathelehrer, vergaß die Lösungen aus dem Taschenrechner zu löschen), Wassertransport und Sachenzuordnung.

Der letzte Tag war sehr stressig und es herrschte eine trübe Stimmung, denn alle wussten: am Abend geht es zurück nach Osnabrück, und man sieht sich erst am Montag wieder. Alle packten schon morgens so weit es ging ihre Sachen, und räumten ihre Zimmer auf. An diesem Tag gab es etwas Besonderes: die Schüler durften sich beliebig in Gruppen aufteilen.

action

Wegen der trüben Abschiedsstimmung ihrer Freundinnen, kam Katrin J. auf die Idee die Gruppe etwas aufzumuntern: Als sie mit ihrer Gruppe in einem Sessellift zum Kanonenrohr den Berg hoch fuhr, nahm sie ihren einen Ski aus der „Sicherungshalterung“ worauf sich die Bindung löste und der Ski in den Tiefschnee fiel. Herr Blanke musste nun mit nur einem Ski die schwarze Buckelpiste herunter fahren. Nach langer gemeinsamer Suche fanden sie endlich den Ski.

blanke3

blanke1

blanke2

Die letzte Abfahrt genossen alle gemeinsam: sie fuhren alle gemeinsam in einer Reihe die Talabfahrt hinunter. Als dieser Pistentag sich zum Ende neigte, lag die Hälfte nur noch im Schnee übereinander, untereinander, nebeneinander.Dann machten sie noch ein Gruppenfoto und vorbei war das Skifahren!!!

gruppe3

Auf der Rückfahrt ging es dann etwas ruhiger zu, als auf der Hinfahrt, denn alle waren "fix und foxi" von den anstrengenden Tagen im Schnee. Die erste Pause war noch nicht einmal erreicht, da schlief schon die Hälfte tief und fest. Am nächsten Morgen waren dann doch alle froh, wieder zu Hause zu sein.

Hiermit ergreifen wir die Möglichkeit einen Dank an alle Betreuer auszusprechen, die diese tolle Zeit ermöglicht und mit uns verbracht haben: Herr Blanke, Herr Artkamp, Herr Hülsmann, Herr Weßling, Frau Meyer, Christiane, Jim und Frederike.

8c

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Telefon: 0541 - 318701
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Schulleiter: Rolf Unnerstall

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49074 Osnabrück

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