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„Verantwortlich handeln“

„Verantwortlich handeln“ - so lautet das Thema, das der evangelische Religionskurs der Klassen 8d und 8e gerade anfangen wollte, als uns Corona dazwischenkam. Aber wann, wenn nicht jetzt, können Schülerinnen und Schüler besser über Verantwortung nachdenken und genau das tun: verantwortlich handeln?

Nachdem es zunächst um die persönlichen Erfahrungen im eigenen Alltag ging, haben sie sich nun mit der Arbeit der ARCHE in Berlin unter den Bedingungen der Corona-Situation beschäftigt. Der folgende Beitrag, geschrieben von Greta Marie Hülse aus der Klasse 8d, bezieht sich auf die erste Phase der staatlichen Maßnahmen im Rahmen der „Corona-Krise“:

 

Die ARCHE in der Corona-Krise

Die ARCHE ist ein christliches Hilfswerk in Berlin. Im „normalen“ Alltag kümmern sich die Mitarbeiter um Familien, vor allem Kinder, die nicht genug Geld für Essen oder Spiele haben. Es gibt große Aufenthaltsräume, in denen Hausaufgabenbetreuung stattfindet. Außerdem wird mittags immer zusammen gegessen.

Doch wie ist das gerade jetzt - in der Corona-Krise?

Das normale Leben in der ARCHE kann nicht stattfinden. Doch die Mitarbeiter haben sich etwas einfallen lassen. Sie bringen täglich über 200 Familien kostenlose Essenspakete und Gesellschaftsspiele. Außerdem bieten sie eine Hausaufgabenhilfe per FaceTime an. Dazu verkündet die Arche jeden Tag eine besondere Challenge. Das soll gegen die Langeweile helfen und das Familienleben noch näher zusammenbringen.

Ohne diese große Hilfe, die nebenbei auch kostenlos ist, wäre es für viele Familien, die teilweise zu neunt auf 80 Quadratmetern leben, noch schwieriger. Sie wären abgeschlossen vom restlichen Leben, denn es gibt eben nicht die Möglichkeit, kurz rauszugehen und frische Luft zu schnappen. Doch so können sie auch ein Teil der Gesellschaft sein und haben später hoffentlich die Chance auf ein besseres Leben.

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