Ursulaschule Osnabrück

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Ausstellung im Flur Haus 2

„Künstlerische Grafik – Menschen in Beziehungen“, so lautet der Kerninhalt in den Vorgaben zum Zentralabitur 2019 im Leistungsfach Kunst, mit dem sich Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Kunst in der Jahrgangsstufen 11 und 12 beschäftigen.

In Anlehnung an die Folge „Bilder vom Elend“ von Käthe Kollwitz, 1909 veröffentlicht in der Zeitschrift ‚Simplizissimus‘, hatten wir die Aufgabe, Menschen in einer für sie existenziellen Beziehungssituation (Bedrohen, Beschützen, Verstoßen, Trösten) grafisch darzustellen.

Ähnlich wie die Künstlerin achteten wir in unseren Handzeichnungen auf eine verallgemeinernde Figur- und Raumdarstellung und betonten körpersprachliche Ausdrucksformen, um Gefühle und Befindlichkeiten der Menschen noch eindringlicher zu visualisieren. Auf der Grundlage von zuvor inszenierten Standbildern setzten wir unsere Bildideen im Format DinA1 um. Dabei kam es darauf an, durch gezielten Einsatz von Komposition, Lichtregie und grafischem Spannungsaufbau die angestrebte Bildwirkung ins Dramatische zu steigern.

Käthe Kollwitz gilt als die bedeutendste deutsche Grafikerin und Bildhauerin des 20. Jahrhunderts. Zeitlebens setzte sie sich in ihrem Werk mit den prekären Lebensverhältnissen vor allem proletarischer Frauen und den Folgen von Krieg und Gewalt auseinander. „Was würde die Kollwitz heutzutage in ihren Bildern anklagen?“ – Diesem Impuls folgend näherten wir uns danach in Form einer Bildrecherche aktuellen Problemfeldern wie Krieg, Hunger, Flucht und Migration oder häusliche Gewalt an. Bei der bildnerischen Umsetzung der Themen war es uns wichtig, durch Setzung ungewöhnlicher Bildausschnitte und mit Hilfe der „rauen“ Zeichenhaftigkeit und Materialität von Kohle, Kreide, Rötel oder Tusche auf die Auswirkungen sozialer Krisen und Verwerfungen aufmerksam zu machen.

Das erste Bild zeigt: K. Kollwitz, Heimarbeit, Blatt 1 der Folge „Bilder vom Elend“, 1909.

Die weiteren Bilder zeigen Werke von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 und 12.

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