Ursulaschule Osnabrück

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Informatik (4)

abenteuerInformatikDas Fach Informatik hat sich in den letzten Jahren an der Ursulaschule kontinuierlich entwickelt und sowohl im Profilunterricht der Mittelstufe als auch in der gymnasialen Oberstufe mehr und mehr an Bedeutung gewonnen.

Bereits im Profilunterricht der Klassen 8-10 lässt sich Informatik in einem eigenen, 3-stündig angebotenen Profil anwählen. Etwa 20 Schüler werden derzeit in jedem Jahrgang im Profil "Informatik" unterrichtet.

In der Einführungsphase (Klasse 11) wird Informatik als zweistündiger Kurs angeboten und steht dabei gleichberechtigt neben den naturwissenschaftlichen Fächern Physik, Biologie oder Chemie. Informatik kann eines dieser Fächer ersetzen. Derzeit werden im Jahrgang 11 knapp 80 Schüler in 4 Kursen unterrichtet.

Schließlich besteht in der Qualifikationsphase (Klassen 12 und 13) sowohl das Angebot eines vierstündig unterrichteten Informatikkurses auf normalem Anforderungsniveau, als auch das Angebot eines Kurses auf erhöhtem Anforderungsniveaus. Somit ist Informatik an der Ursulaschule als schriftliches (P1, P2, P3 oder P4) oder mündliches (P5) Prüfungsfach im Abitur anwählbar.

Themenbereiche des Informatikunterrichts (Auswahl)

  • Algorithmen
  • Codierung und Kryptographie
  • Datenbanken
  • Technische Informatik
  • Theoretische Informatik

Die Zeiten, in denen das Fach Informatik nur Spezialisten – (männliche) Computer- und Technikfreaks – angesprochen hat, sind übrigens längst vorbei...

M. Blanke (Fachobmann)

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Biologie (0)

Sich mit dem Lebendigen befassen

Die Natur umfasst zwei große Bereiche, das Reich des Unbelebten und das Reich des Lebendigen. Mit dem Unbelebten, das sind die Stoffe und die Wechselwirkungen zwischen Stoffen, beschäftigen sich Physik und Chemie. Die Biologie ist dagegen die Wissenschaft von den Lebewesen und dem Lebendigen.(Linder, Biologie, 1998, S.11)

Diese Beschreibung des Faches Biologie lässt erahnen, womit sich diese Wissenschaft beschäftigt. Allein die Frage: „Was ist lebendig?“ füllt ganze Bücher. So ist auch die Biologie mit all ihren Facetten diejenige Naturwissenschaft mit dem größten Wissenszuwachs während eines Forschungsjahres. Dies wird erklärbar, wenn man sich die Bandbreite biologischer Forschung verdeutlicht. Auf der einen Seite könnte man symbolisch die Botanisiertrommel und den Insektenkescher ansiedeln, auf der anderen Seite das Elektronenmikroskop und den Computer zur Bestimmung der Basenfolge des menschlichen Genoms. Biologie umfasst ebenso Verhaltensbeobachtungen am Eisvogel wie auch die gentechnische Manipulation von Viren zur Krebstherapie. Ist die Menge an biologischem Wissen und Methoden schon allein überwältigend, wird die Bedeutung des Faches durch seine vielfältigen Überschneidungen mit anderen Wissenschaftsdisziplinen noch beeindruckender: Chemie und Physik haben schon lange Einzug in die verschiedensten biologischen Fachrichtungen gehalten , hinzukommen die Mathematik sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Grundlagenforschung in der Medizin ist in weiten Bereichen ohne Biologen nicht denkbar. Daraus resultiert die Legitimation für das Fach Biologie im Fächerkanon der Schule. Neben Wissensvermittlung und  Methodenschulung, bietet  das Fach aber auch die Möglichkeit und die Verpflichtung, emotionale, soziale und ethische Bildungsziele zu verfolgen, wie dies die Rahmenrichtlinien des Landes Niedersachsen vorschreiben. Dies gilt insbesondere für unsere Schule, die sich in ihrem Programm auf die franziskanischen Leitlinien bezieht.

Biologie wird in den Jahrgängen 5 bis 8 (insgesamt sieben Wochenstunden) unterrichtet . In der Jahrgangsstufe 10 müssen die Schüler von drei Naturwissenschaften  zwei auswählen, die dann jeweils zweistündig unterrichtet werden. In der Kursstufe kann das Fach als Kurs auf erhöhtem oder auf normalem Niveau (jeweils vier Stunden) belegt werden. Die Attraktivität der Biologie wird in den hohen Anwahlzahlen deutlich. In diesem Jahr (2010/2011) werden sechs Kurse, davon zwei auf erhöhtem Niveau, angeboten.  Die  Gründe für diese große Akzeptanz sind unterschiedlicher Natur; einer ist sicherlich, dass in diesem Fach ein hoher Bezug zur Lebenswelt der Schüler hergestellt wird. Schaut man sich die Kurricula von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe an, so begegnet man Lebensbereichen wie Ernährung, Gesundheit, Sexualität, Umwelt, Sport, Drogen und Verkehr.

Ein Problem, welches am Beispiel der Genetik verdeutlicht werden soll, ergibt sich aus dem raschen Wissenszuwachs: Das Wissen in dieser Teildisziplin der Biologie hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. In der Mitte des 19. Jahrhunderts formulierte der Augustinermönch Gregor Mendel seine Regeln zur Vererbung , die Mendelschen Regeln oder Gesetze. 1883 vermuteten Roux und Weismann in den Chromosomen die Träger der Erbanlagen und de Vries beschreibt zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Vorgang der Mutation, die Grundlage aller evolutiven Vorgänge. Morgan erhält 1933 den Nobelpreis für seine Forschungsergebnisse , die er an der Taufliege Drosphila gewinnt. 1944 erkennt Avery, dass die DNA der Träger der Erbinformation sein muss, wozu ein räumliches Modell, die Doppelhelix, durch Watson und Crick 1953 entwickelt wurde. Seitdem hat sich die Zunahme an genetischem Wissen  noch weiter beschleunigt. Inzwischen ist das gesamte menschliche Genom entschlüsselt und man versucht zu verstehen, wie die geringe Zahl von 30.000 Genen ausreicht, den menschlichen Organismus aufzubauen und zu steuern. Hieraus ergeben sich wichtige Forschungs- und auch Wirtschaftsbereiche der Zukunft wie die Gentechnologie und die Biotechnologie.

Was bedeutet das für den Biologieunterricht? Einerseits muss Basiswissen, wie sie die Klassische Genetik (Mendel) darstellt, vermittelt werden, anderseits gibt es hochinteressante aktuelle genetische Verfahren und Forschungsergebnisse wie beispielsweise das PCR-Verfahren, welches unter anderem zur Erstellung genetischer Profile in der Kriminalistik (genetischer Fingerabdruck) benutzt wird. Es müssen Prioritäten gesetzt  und es muss exemplarisch gearbeitet werden, dies gilt sowohl inhaltlich als auch methodisch. Der theoretischen Erarbeitung von Kreuzungsschemata kann die praktische Überprüfung anhand von Drosophila-Stämmen folgen. Die Überprüfung von Hypothesen mit Hilfe von Transformationsexperimenten mit ungefährlichen E.coli-Stämmen ist ebenso möglich wie die Auswertung von Graphen und Tabellen, um Forschungsergebnisse nachzuvollziehen. Hier zeigt sich die in diesem Fach typische Methodenvielfalt. Die klassischen Verfahren der Erkenntnisgewinnung in den Naturwissenschaften (Experimentieren, Vergleichen, Beschreiben) sind in allen möglichen Facetten denkbar. Dies gilt sowohl für die Arbeit in der 5. Klasse als auch in den Oberstufenkursen.

Für Schüler motivierend ist sicherlich die Tatsache, dass Biologieunterricht an den unterschiedlichsten Orten stattfinden kann. Neben Unterrichtsgängen entlang der Hase  oder zum Steinbruch am Westerberg finden immer wieder größere Exkursionen statt: zum Beispiel die ornithologische Exkursion an die Elbe oder die Fahrt zum Wattenmeerhaus in Norddeich. Biologie wird auch gerne in unserem schönen Schulgarten mit seinem naturnahen Teich und dem Klassenzimmer im Freien unterrichtet.

In einigen Bereichen des Biologieunterrichts kann die Schule auf Hilfe und Unterstützung von Außen zurückgreifen. Die Zooschule hat ein reichhaltiges Angebot, die Stadt Osnabrück bietet mit dem Grashüpfer ein mobiles Umweltlabor und eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule und mit dem botanischen Garten sind möglich. Eine weitere Möglichkeit seit einigen Jahren ist ein Projekt der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung, die für die Schulen ein Biologielabor eingerichtet haben und unterhalten. Daneben gibt es noch weitere Einrichtungen. Diese Angebote werden von den Schülern auch bei der Erstellung ihrer Facharbeiten genutzt, so wird wissenschaftspro-pädeutisches Arbeiten geschult, was im Hinblick auf ein mögliches Studium sinnvoll und notwendig ist.Betrachtet man den Facettenreichtum der Biologie mit all ihren inhaltlichen und methodischen Möglichkeiten, ihre Aktualität und den großen Lebensbezug, so ist dieses Fach aus dem Fächerkanon eines allgemeinbildenden Gymnasiums wie der Ursulaschule nicht wegzudenken.

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Mathematik (1)

An der Ursulaschule ist der Mathematikunterricht durch den überlegten Einsatz neuer Technologien geprägt. Ab dem zweiten Halbjahr der Klasse 7 wird ein multifunktionales Computeralgebrasystem als Standardinstrument verwendet. Mit diesem lassen sich numerische und symbolische Berechnungen durchführen, Graphen und Messkurven zeichnen, Tabellenkalkulationsaufgaben durchführen und auch geometrische Sachverhalte dynamsich erforschen.

Dabei wird das Fach Mathematik nach den Vorgaben der Stundentafel des Landes fast durchgängig vierstündig unterrichtet. Kurse auf erhöhtem Niveau in der Oberstufe sind selbstverständlich.

Das vielfach sehr gute bis herausragende Abschneiden von Ursulaschülerinnnen und -schülern bei diversen Wettbewerben belegt die gute Ausbildung im Bereich der Mathematik. Beispielhaft sei der Landessieg eines Fünftklässlers bei der niedersächsischen Mathematikolympiade und der wiederholte Gewinn der Osnabrücker Mathematikolympiade genannt. Sehr viele Schülerinnen und Schüler nehmen jedes Jahr auf freiwilliger Basis mit Erfolg am Känguru-Wettbewerb teil. Auch im Rahmen der Begabtenförderung an der Ursulaschule werden regelmäßig mathematische Themen gewählt. Für schwache Schülerinnen und Schüler wird seitens der Schule ein Förderunterricht zur Aufarbeitung von Defiziten angeboten.

Auf dieser Homepage sind hier diverse Aktivitäten dokumentiert.

J. Jochmann

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Am 2. Juli 2015 fuhren wir, die Klasse 7e, gemeinsam mit Frau Kafsack, unserer Chemielehrerin, zur Hochschule Osnabrück ins Labor für Verfahrenstechnik. Die Klasse 7c hatte das Chemielabor bereits am 29. Juni 2015 besucht und begeistert von beeindruckenden Phänomenen berichtet. 

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... Anmeldungen gab es in diesem Jahr zum Känguru-Wettbewerb der Mathematik, an dem wir traditionell seit 2003 teilnehmen. So mussten neben der Aula auch die Musik- und einige Klassenräume einbezogen werden, um eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre garantieren zu können.

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Zwei Teams der Ursulaschule nahmen an diesem Wochenende am Regionalentscheid der diesjährigen World Robot Olympiad (WRO) in Beckum teil. Das Team Ursula2 (Jan Kunert 6A, Sam Kumer 6A, Julius Seiters 6C) belegte einen hervorragenden 4. Platz, das Team Ursula1 (Steffen Meiners 8D, Linus Kliemann 8D, Simon Blöcker 9B) gewann den Wettbewerb und nimmt am 8. Juni in Dortmund am Deutschlandfinale teil.

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Der Informatik-Kurs der diesjährigen Herbstakademie, den ich zusammen mit Frau Dr. Göers (Uni Osnabrück, Fachbereich Informatik) durchführen durfte, hat sich mit Verfahren zur Verschlüsselung von Nachrichten, die nur für einen bestimmten Personenkreis bestimmt sind, befasst. Insbesondere ist dabei ein Verfahren zur sicheren Übertragung von Emails (PGP) näher untersucht worden. Im Folgenden möchte ich die Ergebnisse des Kurses einmal vorstellen.

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Das Team zuseEins belegt beim internationalen besetzten Roboterwettbewerb Roboking 2008 einen hervorragenden geteilten 6. Platz bei 32 teilnehmenden Teams.

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Team der Ursulaschule beim Roboking 2008 in Chemnitz.

Nach einer langen Anreise quer durch die Republik "checkt" das Team zuseEins - bestehend aus Christian Fahnemann, Benjamin Panreck, Johannes Schäfer und Alexander Schiotka, Carsten Althoff und M. Blanke - gegen Mitternacht in einer Jugendherberge nahe Chemnitz in den Ausläufern des Erzgebirges ein.

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Impressum

Ursulaschule Osnabrück

Kleine Domsfreiheit 11-18
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 - 318701
Fax: 0541 - 318711
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schulleiterin

Daniela Boßmeyer-Hoffmann

Schulträger

Schulstiftung im Bistum Osnabrück
Domhof 2
49074 Osnabrück

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