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Fahrt nach Trier

Vor einiger Zeit fuhren wir, die Lateinschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 10, mit den Lehrerinnen und Lehrern Frau Hentschel, Frau Bollmann, Herrn Sticher und Herrn Koltermann sowie der Schulsozialarbeiterin Frau Steinkamp-Ahrens nach Trier. Nach sechs Stunden Fahrt erreichten wir die Jugendherberge, die direkt an der Mosel liegt. Sie übertraf alle unsere Erwartungen und wir waren sehr zufrieden.

Nach dem Bezug der Zimmer machten wir uns auf den Weg in die Stadt und besichtigten die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers, das, wie jede andere Sehenswürdigkeit, die wir besichtigt haben, durch kurze Referate von Mitschülern vorgestellt wurde. Anschließend wurde uns noch ein wenig Zeit zur Verfügung gestellt, in der wir Trier auf eigene Faust erkunden konnten.

2019 04 24 Latein 02

Nach dem Abendessen ging es erneut in die Stadt zu einer Nachtwächterführung, bei der wir in das Denken und Handeln der Trierer im 18. Jahrhundert eintauchen durften. Dabei haben wir viel über die historische Stadt Trier gelernt, da wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten durch eine realistische Darstellung des Lebens zur damaligen Zeit erleben konnten. Als wir wieder in der Jugendherberge waren, fielen wir alle müde ins Bett.

Nach einer erholsamen Nacht (hust, hust) begaben wir uns pünktlich um 7:45 Uhr zum Speisesaal, um uns für – wie sich später herausstellte – einen sehr langen und anstrengenden Tag zu stärken. Um 9:20 Uhr brachen wir zu unserem strammen Programm auf. So liefen wir entlang der Mosel und bestaunten die Römerbrücke. Da die Brücke schon alt ist, war das sehr interessant, aber leider konnten wir sie nur vom Ufer betrachten.

Anschließend besuchten wir die verschiedenen römischen Thermen, zum Beispiel die Barbaratherme. Obwohl von der Therme nicht mehr viel zu sehen war, konnte man sich anhand von Hinweisschildern, die an dem Steg, der durch die Therme führt, fast genau vorstellen, wie das Leben dort früher einmal aussah. Außerdem sahen wir uns eine Multimediashow im Rheinischen Landesmuseum an. Hier wurden die Bildhauereien auf Grabmälern, die in den Überresten des früheren Triers ausgegraben wurden, durch das Arbeiten mit Dialogen zum Leben erweckt. Diese Vorstellung führte uns Schüler einmal durch die ganze Ausstellung.
Gleichzeitig bekamen andere Gruppen eine Führung durch die Basilika in Trier. Die ursprünglich römische Palastaula ist nach einem Brand als neu aufgebaute evangelische Kirche nun recht schlicht gehalten. Während der Führung haben wir viel über die wirklich interessante, lange und spezielle Geschichte der jetzigen Kirche gelernt.

In der Mittagspause hatten wir die Möglichkeit, uns etwas zu Essen zu kaufen und weiter die Stadt zu erkunden. Nachmittags tauschten die Gruppen, so dass alle die Multimediashow sowie die Basilika erleben konnten. Anschließend besichtigten wir noch den Trierer Dom, in dem der Heilige Rock Jesu hinter einem großen imposanten Tor auf einer Empore der Kirche aufbewahrt wird.

Abends in der Jugendherberge hatten wir einen Spieleabend. Die Klasse 10a hatte zuvor ein Quiz vorbereitet, bei dem die 10b gegen die 10c, die Unterstützung von Frau Steinkamp-Ahrens hatte, antrat. In einem harten Kampf gegen die hartnäckige 10c und Frau Steinkamp-Ahrens siegte die 10b. So ging ein langer Tag zu Ende.

Der dritte Tag startete mit einem Feueralarm und mehreren Polizeiwagen – um 1 Uhr nachts! Und dies alles nur wegen Deo sprühender Schüler einer anderen Schule. Nichtsdestotrotz sind wir am Morgen wieder in die Stadt gegangen, um noch mehr Steine zu betrachten. Zuerst haben wir ein Museum besichtigt, welches um Überreste von Resten einer Therme herumgebaut war und Objekte von unterschiedlichen Künstlern ausgestellt hat.

Nach einer Führung im Rheinischen Landesmuseum, bei welcher wir Mosaike, Münzen und andere Reliquien besichtigt haben, sind wir zum Amphitheater gewandert. Dieses ist in einen Berg integriert und hat viele unterirdische Gänge, wie zum Beispiel einen langen Steg, der über eine große Wasserfläche führt.

Die Mittagspause wurde vielfältig genutzt, da wir noch einmal Zeit hatten, Trier alleine genauer unter die Lupe zu nehmen oder einfach nur noch das gute Wetter auf dem Gelände der Jugendherberge zu genießen. Anschließend begann die Rückreise nach Osnabrück. Bei uns im Doppeldecker ging so die Party ab, dass sogar Frau Steinkamp-Ahrens hochkam, um zu tanzen.

Uns taten zwar vom vielen Laufen die Füße weh, aber wir haben auf der Fahrt extrem viel gesehen, viele interessante Führungen, aber auch genügend Freizeit gehabt und die Zeit in Trier genossen. Zu Hause mussten wir dann erst mal die vielen Eindrücke verarbeiten und sortieren, da wir innerhalb der zweieinhalb Tage mehr erlebt haben als auf den bisherigen Klassenfahrten innerhalb einer Woche. Wir wünschen den nächsten Latein-Jahrgängen auch dieses Erlebnis, am besten noch mit mehr Zeit, um mehr Zeit für die einzelnen Stationen zu haben...

 

 

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