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Literaturseminar in Wolfenbüttel

Am Dienstag, 22. August 2018, standen Schüler und Lehrer um Punkt 17 Uhr abfahrbereit vor dem Osnabrücker Hauptbahnhof. Dieses Mal ging es für das Seminarfach Erinnerungskultur der Jahrgangsstufe 12 in das historische Städtchen Wolfenbüttel.

Die 50000 Einwohner zählende Stadt im Osten Niedersachsens ist geprägt durch die Bibliothek des Herzogs August zu Braunschweig und Wolfenbüttel. In den letzten Jahrhunderten ist dort eine riesige Sammlung alter Werke und Schriften, die bis zur Antike zurückgehen, zusammengekommen. Sie dient heute für Wissenschaftler aus aller Welt als Grundlage ihrer Arbeit. Auch uns sollte bei dieser Fahrt die Möglichkeit gegeben werden, in diesen Schriften zu lesen und mit ihnen zu arbeiten. Das Ziel: Einen interessanter Vortrag zu einem selbst gewählten Thema anfertigen. Diese Interessen und damit Themen waren vielfältig, von den Ursprüngen der Landwirtschaft über die Entwicklung der Telekommunikation bis hin zur Geschichte des Fußballs.

Nach unser Ankunft gegen 20:30 Uhr und dem Bezug unser Zimmer im durchaus zu empfehlenden Jugendgästehaus ging es daran, die schöne Altstadt in abendlicher Atmosphäre zu erkunden. Hierbei konnte Herr Niemeier sein historisches Fachwissen und seine Kenntnisse über Biergärten der Stadt zum Besten geben.

Am nächsten Tag wurde dann nach einem ausgiebigen Frühstück angefangen, wissenschaftlich zu arbeiten. Dafür gingen wir in das ehemalige Zeughaus des Herzogs, in dem heute allerdings keine Waffen mehr lagern, sondern Räumlichkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten geschaffen sind. Dort wurden wir bereits vom sehr freundlichen und hilfsbereiten Bibliotheksmitarbeiter Herrn Stuhlmann erwartet. Eine Restauratorin führte uns anschließend in den Umgang mit den alten Büchern ein, denn dabei war extreme Vorsicht geboten.

Nach sieben Stunden intensiver Arbeit hatten wir Feierabend für Mittwoch und wir konnten uns beim Abendessen in der Jugendherberge endlich stärken. Bevor es erneut in die Altstadt zum abendlichen Ausklang ging, wurde im anliegenden Stadtpark das Discgolfen ausprobiert. Hierbei hielt sich aber - ehrlich gesagt - das Talent der Kursmitglieder in Grenzen. Nichtsdestotrotz hatte auch diese Aktivität einen enormen Spaßfaktor, so dass der ganzen Sache auch am Donnerstagabend nachgegangen wurde.

Am Donnerstagmorgen wurde dann von 9 bis 12 Uhr erneut konzentriert gelesen und aufgeschrieben, wobei natürlich nicht die obligatorische Teepause im Frühstücksraum fehlen durfte. Nach der Mittagspause in der Stadt war es an der Zeit, das Wolfenbüttler Schloss zu besichtigen. Dort wurden wir vom „Tanzmeister“ in Empfang genommen. Dieser führte uns auf sehr humorvolle Weise durch das alte Bauwerk.
Natürlich sollte nach diesem interessanten Einblick noch einmal weiter an unseren Forschungen zu den jeweiligen Themen gearbeitet werden.
Den Abend ließen wir, nach der bereits erwähnten Partie Discgolf, zum wiederholten Male in einem örtlichen Biergarten ausklingen.

Am Freitag und damit letzten Tag wurden im Seminarraum Bilder, Texte und Zitate festgehalten und die letzten Feinarbeiten an unseren Forschungen vorgenommen.
Gegen Mittag bekamen wir dann auch erstmalig die eigentliche Herzog August Bibliothek zu sehen. Der Anblick der knapp 31000 alten Schriften und Werke war sicherlich ein krönender Abschluss einer gelungenen Seminarfahrt.

Entgegen unserer Erwartung hatte der Zug auf dem Rückweg keine Verspätung und so kamen wir nach einem gut dreistündigen Doppelkopfturnier um 16:41 Uhr wieder in Osnabrück an. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Bibliothek für die tolle Möglichkeit, dort auch als Schüler wissenschaftlich zu arbeiten, bedanken. Insbesondere gilt ein herzliches Dankeschön Herrn Stuhlmann, der uns bei Fragen immer zur Seite stand. Natürlich gilt auch ein großer Dank Herrn Niemeier für die Planung der Fahrt und Hilfe bei der Recherche.
 
Fotos: Maik Niemeier

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Schulträger

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