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Rotkohl im Flockdown

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Montag, 8. Februar 2021, Tag Eins des Flockdowns. An ein Durchkommen bis in den Chemieraum der Schule ist nicht zu denken. So geht er baden - eisbaden - der geplante experimentelle Einstieg in das neue Thema im Grundkurs Chemie.

Doch dann kam die Erleuchtung herabgerieselt: Auch die heimischen „Chemikalien“ bieten da ja noch ein paar Möglichkeiten. Und so geht Frau Zink in ihre Vorratskammer und findet tatsächlich noch ein Glas Rotkohl - der Indikator ist schon mal gesichert. Jetzt braucht es nur noch die zu untersuchenden Stoffe. Essigsäure aus Essigessenz und Natronlauge im Ofenreiniger sind schnell gefunden, auch das Natriumchlorid in Form von Kochsalz ist nicht weit. Direkt daneben ist das Natron, chemisch auch Natriumhydrogencarbonat genannt. Ein Sulfat- und ein Phosphatsalz wären noch toll. Das Phosphat im Dünger muss leider verworfen werden, die Lösung ist schon selbst gefärbt, aber die weiße Gipskreide (sprich Calciumsulfat) kann aus der Schultasche geborgen werden.

Und so kommt es, dass es im ch5-Kurs am Nachmittag inmitten der weißen Massen bunt hergeht und die Schülerinnen und Schüler doch noch nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch erleben, dass auch Salze sauer oder basisch reagieren können.

Und Frau Zink hatte auch was davon. Die Mittagessensplanung für den Folgetag war gesichert: Es gab Rotkohl!

N. Zink

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