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„Sieben Tage Schöpfung – was bleibt?“

Unter diesem Motto fanden am 17. und 18. Juni zwei Projekttage statt, die sich mit der Schönheit, aber auch der Zerbrechlichkeit und Gefährdung unserer Schöpfung beschäftigten. Die Fachbereiche Kunst und Musik hatten eine Reihe an künstlerisch-kreativen Workshops zusammengestellt, die im Vorfeld von interessierten Schülern des sechsten bis neunten Jahrgangs angewählt werden konnten.

So verbrachten etwa 140 Schülerinnen und Schüler ihren Vormittag nicht wie üblich mit Unterricht, sondern trafen sich gemeinsam mit mehreren Musikehrerinnen und -lehrern sowie Carsten Zündorf, dem Leiter der Osnabrücker Marienkantorei und Initiator des Schöpfungs-Projektes, in der Aula, um sich nach einem gemeinsamen Warm-up in ihre kunst- bzw. musikorientierten Workshops zu begeben.

In den verschiedenen Gruppen wurden dann - passend zum jeweiligen Thema - Ideen gesammelt, ausprobiert und umgesetzt. Am Dienstag arbeiteten die Gruppen weiter und übten bei der Generalprobe für die abschließende Präsentation.

Diese fand am Dienstag in der fünften und sechsten Stunde statt. Alle Gruppen führten stolz ihre Ergebnisse auf. Die Teilnehmerinnen aus dem Fach Kunst erzählten etwas zu ihren Tierbildern, die sich damit beschäftigten, dass die Menschen die Schöpfung zerstören.

Die Theatergruppe hatte sich in mehrere kleine Gruppen aufgeteilt. Eine dieser Gruppen verglich Heute und Früher am Beispiel eines Segel- und eines Motorbootes. Danach führte die Gruppe ein Interview mit einem Küken auf, nachdem es vergast worden war und fragte es, wie es sich denn während der Vergasung, zusammengequetscht mit vielen anderen Küken auf engem Raum, gefühlt habe.

Bei einem Rap-Battle rappten „Die Allesfresser“ über die Zerstörung der Schöpfung. Eine weitere Rap-Gruppe bestätigte dies mit der Aussage „Die Pole schmelzen ab und die Umwelt hat verkackt“. Die Musiker spielten mehrere kurze Stücke, von denen mehrere selbst komponiert waren. Auch eine Rockband gab es: Sie spielte den Song „Paradies“ von den „Toten Hosen“. Den Schluss machte die Tanzgruppe mit ihrer eigenen Choreografie zu Haydns Oratorium „Die Schöpfung“.

Alle Beteiligten sind sich einig: Es macht große Freude, sich in Ruhe und mit kreativer Energie einem übergeordneten Thema zu widmen. Was es sonst selten im Schulalltag gibt: Man lernt auch Schüler aus anderen Klassen und Jahrgangsstufen kennen, indem man mit ihnen an einer Sache arbeitet, zu der alle Lust haben. Das Fazit: Solche Projekttage soll es wieder geben!

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