Logo
Diese Seite drucken

„Oma, was ist ein Schneemann?“

Am Freitag, 29. November, findet um 18 Uhr eine Sonderveranstaltung der Osnabrücker Friedensgespräche in Kooperation mit den Klimabotschafterinnen und -botschaftern der Ursulaschule statt. Unter dem Titel „Oma, was ist ein Schneemann?“ diskutieren auf dem Podium Dr. Lukas Köhler (klimapolitischer Sprecher der FDP Bundestagsfraktion), Dr. Michael Kopatz (Mitarbeiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie) und zwei Schülerinnen der Ursulaschule Osnabrück, Nele Falkenreck (Klimabotschafterin) und Karla Oberwestberg (Vertreterin der Bewegung Fridays for Future), über den Klimawandel und die mit diesem verbundenen Konflikte.

Moderiert wird die Diskussionsrunde durch Prof. Dr. Markus Große Ophoff, fachlicher Leiter des Zentrums für Umweltkommunikation in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Das Friedensgespräch findet in der Aula des Osnabrücker Schlosses statt. Der Eintritt ist frei.

Der Klimawandel stellt die wohl größte Herausforderung für die Menschheit im 21. Jahrhundert dar. Laut dem Weltklimarat erfordert die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad eine „rasche, weitreichende und beispiellose Veränderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft”. Entsprechend birgt die Debatte um das Klima, Umweltzerstörung und Ressourcenverbrauch vielfältige Konflikte; zwischen dem globalen Norden und Süden, zwischen gesellschaftlichen Schichten und insbesondere zwischen den Generationen.

Weshalb scheitert die Umsetzung der Ziele des Pariser Abkommens und wie real ist die Gefahr, dass zukünftige Generationen negativ betroffen sind, wenn wir den Klimawandel nicht eindämmen? In engem Zusammenhang mit der Debatte steht die Forderung nach Verzicht. Wieviel Verzicht braucht es seitens der jetzigen Generation, und in welcher Form?

Christian Lindner (FDP) vertritt die Meinung, dass Verzicht nicht notwendig ist, sondern das Problem durch technologische Entwicklung gelöst werden kann. Ist dies realistisch? Wenn wir den Klimaschutz vorantreiben, hat das Auswirkungen auf unterschiedliche Gruppen und Schichten der Gesellschaft. Wie kann eine gerechte Verteilung des noch verbleibenden Budgets an Emissionen aussehen und einer Spaltung der Gesellschaft entgegengewirkt werden? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Podiumsgäste in der Diskussion untereinander und mit dem Publikum.

2019 11 18 Friedensgespraech02

 Pressemitteilung/ Universität Osnabrück

Letzte Änderung am
Copyright © 2018 Ursulaschule Osnabrück. Alle Rechte vorbehalten.