Ursulaschule Osnabrück

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Französisch (11)

Der Französischunterricht verändert sich: Neben der Einführung des Abiturs nach 12 Jahren und dem Zentralabitur, die Veränderungen für alle Unterrichtsfächer verursachen, verlangen speziell die neuen Rahmenrichtlinien für das Fach Französisch Neuerungen in Inhalt und Methodik des Französischunterrichts.

Die auffälligste Neuerung der letzten Jahre stellt der Beginn der 2. Fremdsprache in der 6. Klasse dar: Die 11-12-jährigen erwerben in 4 Wochenstunden die Grundlagen der französischen Sprache, beginnen zu kommunizieren und lernen das Land Frankreich und seine Kultur kennen (und schätzen). Hierbei hilft ihnen das neu eingeführte Lehrwerk «Découvertes», das in altersgerechter Weise die sprachlichen Strukturen (Lexik, Grammatik, Syntax, Artikulation) anhand von authentischen Situationen vermittelt: Die jugendlichen Hauptfiguren des Lehrwerks laden regelrecht zur Identifikation ein, da sie ein breites Spektrum der Lebenswelt französischer Jugendlicher abdecken. So lernen wir z.B. den jugendlichen Fußballfan Thomas kennen oder die Umweltschützerin Malika.

Die Curricularen Vorgaben sehen vor, dass die Kommunikationsfähigkeit im Mittelpunkt des Spracherwerbs steht. Die Angst vor Fehlern in Grammatik und Aussprache soll durch eine deutliche Ausrichtung auf die Bewältigung von Alltagsproblemen – und situationen gemildert werden. Auch hier kommt den „Lektionsfiguren“ eine große Bedeutung zu: Bereits im ersten Lernjahr werden z.B. Gespräche über Vorlieben und Abneigungen oder Meinungsverschiedenheiten trainiert. Mit großer Freude versetzen sich die Schüler in ihnen bekannte Situationen wie z. B. die Streitigkeiten zwischen Geschwistern oder die Erfahrung, in eine neue Stadt ziehen zu müssen. Der Erwerb von grammatischen und syntaktischen Strukturen ist natürlich immer an den jeweiligen Lerninhalt gekoppelt.

Verfolgt man den Werdegang eines Französisch-Lernenden chronologisch, so steht eine weitere wichtige, kommunikative Erfahrung in der 9. Klase bevor: der Austausch mit der Partnerschule «Lycée Jeanne d’Arc» in Angers. Jedes Jahr fahren im September bis zu 35 deutsche Schülerinnen und Schüler nach Angers, wo sie in französischen Gastfamilien leben. Neben dem Besuch von Unterricht unserer Partnerschule und Aktivitäten mit den Gastfamilien umfasst das Programm Besichtigungen in Angers und Exkursionen in die Region des Anjou unter landeskundlichen und historischen Aspekten. Der Gegenbesuch der französischen Schülergruppe in Osnabrück erfolgt jeweils im Frühjahr.
Für interessierte Schüler oder solche, die nicht an dem Austauschprogramm der 9. Klasse teilnehmen konnten, besteht die Möglichkeit, einen individuellen Aufenthalt in Angers bzw. in der französischsprachigen Schweiz zu absolvieren. Gerade in der 11. Klasse- bzw. zukünftig in der 10. Klasse – kann eine solche zwei- bis dreimonatige Erfahrung eine wichtige Möglichkeit sein, Fähigkeiten und Kenntnisse zu vertiefen und zu erweitern und die Entscheidung, Französisch als Schwerpunktfach zu wählen, beeinflussen.
Nicht vergessen werden darf natürlich die Möglichkeit, Französisch als 3. Fremdsprache zu lernen. Nach zwei Jahren Lehrwerksarbeit können bereits authentische Texte, z.B. Jugendromane, Bandes Dessinées (Comics), Drehbücher und Chansons erarbeitet werden. Ab dem Schuljahr 2008/2009 werden auf Grund der neuen Stundentafel die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal in der 10. Klasse das Fach Französisch wählen können. Auch „Dritt-Sprachler“ können Französisch natürlich als Prüfungsfach im Abitur wählen.

In der sogenannten Qualifikationsphase, der jetzigen 12. und 13. Jahrgangsstufe, geben die vom Kultusministerium festgeschriebenen „Thematischen Schwerpunkte“ verpflichtende Inhalte des Französischunterrichts vor, die in jedem Kurs durch individuelle. Lerninhalte ergänzt werden. Für das Abitur 2008 werden im Schwerpunktfach beispielsweise als historisch-kulturelles Thema die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland seit dem 2. Weltkrieg analysiert. Die Literaturbetrachtung steht in diesem Jahr unter dem Motto des Kriminalromans « Mauvaise rencontre» („Schlechte Begegnung“). Der landeskundliche Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Hauptstadt Paris, die vielfältige „Spaziergänge“ zulässt (« Balades dans Paris»). Ebenso vielfältig wie die Inhalte gestalten sich die Methodik und der Einsatz von Medien in den Jahrgängen 12 und 13. Neben der Eigenständigkeit bei Erarbeitung und Präsentation der Inhalte werden auch Teamfähigkeit und Interaktion im Unterrichtsalltag trainiert. Der Umgang mit den sogenannten „neuen Medien“ bildet ein weiteres Standbein des modernen Französischunterrichts.
In allen Jahrgangsstufen versuchen also die Lehrkräfte den Anforderungen des modernen Französischunterrichts gerecht zu werden. Der Erfolg ist erkennbar: Nach knapp 6 Wochen Französisch-Unterricht beteiligte sich ein Schüler der 6. Klasse an einem Plakatwettbewerb mit der Zeichnung einer Frankreich-Flagge, die die Aufschrift trägt: « Ici, on aime le français» („Wir lieben hier Französisch“).

Rennes-Amsterdam-Osnabrück. Dies war die Reiseroute für 20 Schüler aus dem Lycée St. Martin in Rennes, um ihre Austauschschüler von der Ursulaschule zu besuchen. Nach dem Besuch der deutschen Gruppe in Rennes im September 2016 verbrachten sie nun vom 18. bis zum 25. Januar 2017 eine knappe Woche in Familien in und um Osnabrück. Begleitet wurden sie von zwei Lehrern der „Europäischen Sektion“ ihrer Schule, Madame Tholot und Monsieur Groualle.

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Was denken die Franzosen über die Deutschen und warum haben die aktuellen Veröffentlichungen über Deutschland in Frankreich nichts mit dem heutigen Deutschland zu tun? Wie sehen die Deutschen sich selbst? "Ohne Komplexe!" Darüber sprach der seit zehn Jahren in Berlin lebende französiche Autor und Journalist Sébastien Vannier in einer Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11 in der Aula der Ursulaschule...

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Am Donnerstag, 12. März 2015, war es soweit. Nachdem wir in den Tagen zuvor gespannt gewartet, den Franzosen bei uns zuhause ihr Zimmer vorbereitet und ein Programm geplant hatten, stiegen mittags gegen 13 Uhr 22 Franzosen aus Angers müde und offensichtlich mitgenommen von der Reise aus dem Bus. Jeder nahm „seinen“ Franzosen in Empfang, der ja schon von unserem Aufenthalt in Angers bekannt war. Nach dem Austausch der Gastgeschenke war aber nicht mehr viel los. Die meisten waren abends schnell in den Betten verschwunden.

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 DELF ist die Abkürzung für Diplôme d'Etudes en Langues Françaises. Dieses Diplom wird vom Ministère de l'Education Nationale - also vom französischen Bildungsministerium - erteilt. Es ist ein standardisiertes, weltweit anerkanntes staatliches französisches Sprachdiplom.

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Auch in diesem Jahr besuchen wieder drei Schweizer Schüler aus dem Kanton Wallis für mehrere Wochen die Ursulaschule. In drei kleinen Texten stellen sie sich kurz vor:

Stephanie Gaspoz

Ich heiße Stéphanie Gaspoz.  Ich bin am 20. Februar 1997 in einem kleinen Dorf in den Bergen von der Schweiz geboren. Ich habe zwei Schwestern: Marie und Kathleen, und noch einen Bruder. Die älteste ist Kathleen. Sie studiert jetzt Wirtschaft  an der Universität in St-Gallen. Meine andere Schwester, Marie, studiert Jura an der Universität von Freiburg.  Die beiden studieren an einem Ort, wo die Leute Deutsch sprechen.  Mein Bruder   ist noch in der Primarschule (wie die Grundschule hier).
Ich habe einen Austausch gemacht, weil Deutsch in der Schweiz eine sehr wichtige Sprache ist, und auch weil ich die Geschichte  von diesem Land mag. In der Schweiz, in meiner Schule, lernen wir nur Grammatik, und wir sprechen nie. Ich finde, dass das total verrückt, unnützlich und sehr doof  ist.
Ein Grund mehr, diesen Austausch zu machen, ist, dass, meine Schwestern  einen gemacht und ihn geliebt haben..
Ich finde, dass Osnabrück wunderschön ist, und meine Familie ist sehr sympathisch. Es gibt viele Unterschiede zwischen dem Leben in der Schweiz und dem Leben in Deutschland. Zum einen ist die Arbeitszeit nicht gleich: In der Schweiz fangen wir die Schule um 8.10h an, und sie ist um 16.30h vorbei. Ich finde, dass der Stundenplan in Deutschland viel nützlicher ist! Wir können hier sehr früh ins Bett gehen. In der Schweiz gehe ich immer um 23.00 – 00.00  ins Bett, weil wir viele Dinge zu tun haben.
Ich habe noch etwas zu sagen: Ich finde, dass die Deutschen zu viel essen. Sie essen immer!!! Wenn sie eine Pause haben, essen sie! Das ist nicht so wie bei mir. Die Leute hier sind sehr gefräßig!
Schließlich finde ich, Deutschland ist ein wunderschönes Land, und ich bin sehr froh, hier zu sein.

Timon

Ich heisse Timon, ich bin 16 Jahre alt und ich mache einen Austausch für circa 2 Monate mit Frederik aus Hellern, Osnabrück. Ich komme aus der Schweiz, in der Hauptstadt von Wallis: Sion, wo ich wohne mit meine 6-köpfige Familie. Im Wallis, gehe ich in Gymnasium in 3. Jahr (11e). Außerhalb von der Schule, spiele ich Theater und Badminton.
Nach einer Woche, ist meine Erfahrung sehr gut und bereichernd. Das Leben in Deutschland ist unterschiedlich als in die Schweiz, aber ich passe allmählich an. Ich verstehe viel, dass die Leute mir sagen . Ich spreche besser als wenn ich angekommen bin, aber meine Sätze und meine Aussprache sind nicht perfekt.
In der Schule,  habe ich noch nur mit wenige Leute gesprochen, aber die Leute sind sehr nett und die Lehrer sehr verständnisvoll.
Mit Frederik mache ich Leitathletik und andere Sachen. Leichtathletik ist für mich schwierig, weil ich nicht sehr sportlich bin, aber ich mache es so gut wie es geht und alles ist gut.  Wir haben bis jetzt viel gesprochen und ich verstehen mit ihn sehr gut.

Berenice

Ich heisse Bérénice, ich bin 16 Jahre alt, komme aus der Schweiz und für 10 Wochen wohne ich in Hagen a.T.W. Ich bin die Austauschschülerin von Lea Gausmann. Ich mache dieser Austausch um Deutsch zu lernen (natürlich!). 10 Wochen ist für mich eine gute Dauer um eine Sprache zu lernen und um eine neue Kultur zu entdecken. Nach eine Woche kann ich mich Zurechtkommen. Meine Sätze sind nicht sehr schön aber man kann mich verstehen.
Das Schwerste für mich ist der Zeitplan. Ich muss zu früh aufstehen und das Bus nehmen. Normalerweise darf ich eine Stunde und 20 Minuten mehr schlafen! In meinen Land ist der Stundenplan gleichmäßig: die Unterrichten fangen immer um 08.05 an und enden um 16.30 mit ein Mittagspause. Bei uns, kein Freistunde, kein freier Nachmittag (ausgenommen Mittwoch),…
Eine andere Unterschied: in Deutschland isst man immer! In die Schweiz, isst man 3 Mal, manchmal 4, pro Tag, nicht mehr! Hier, man isst auch in die Schule, wenn es eine Pause gibt. Ich werde zunehmen! Aber trotzdem hat niemand Übergewicht. Das kann ich nicht verstehen.
Aber das ist schon eine gute Erfahrung die wirst mir helfen für mein Leben und ich bin zufrieden diesen Austausch zu machen.

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Impressum

Ursulaschule Osnabrück

Kleine Domsfreiheit 11-18
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 - 318701
Fax: 0541 - 318711
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schulleiter: Rolf Unnerstall

Schulträger

Schulstiftung im Bistum Osnabrück
Domhof 2
49074 Osnabrück

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