Geschichte

Unsere Wurzeln: Ursulinen und Franziskaner

1865

Die Anfänge

Die ersten Unterrichtsstunden in der Geschichte der Ursulaschule fanden am 22. Oktober 1865 statt. 34 Mädchen wurden in drei Klassenräumen von Ursulinen-Schwestern beschult, die schon am 2. Oktober 1865 vom Ursulinen-Mutterhaus aus Dorsten nach Osnabrück gereist waren. Der damalige Bischof hatte darum gebeten, um Mädchen in christlichen Sinne in Osnabrück zu unterrichten. Die Ursulinen führen die Schule und diese wächst schnell.

1865

1875

Umzug

Schon 1875 müssen neue Räume bezogen werden.

1909

Anerkennung als privates Lyzeum

Infolge der Reform der Mädchenbildung wird die Ursulaschule am 29. Juli 1909 als zehnklassiges „Anerkanntes privates Lyzeum“ dem „königlichen Provinzial-Schulkollegium“ unterstellt. Im Dezember 1909 wird die Errichtung eines drei Jahre umfassenden Kursus zur Ausbildung von Lehrerinnen (unter dem Namen „Oberlyzeum“) genehmigt.

1909

1912

Anfänge des Gymnasiums

1912 beginnt der neue Zweig „Realgymnasiale Studienanstalt“ in St. Ursula gleichzeitig mit zwei Klassen, Unter- und Obertertia.

1936

Die NS-Zeit

Die Schule und insbesondere die Schwestern leiden unter der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Ab 1936 wird die Ursulaschule als katholische Privatschule systematisch abgebaut. Die städtische Oberschule für Mädchen belegt freigewordene Räume, übernimmt zwei restliche Klassen der Mittelschule und mehrere Lehrkräfte der Ursulaschule.

1936

1941

Das letzte Abitur

Ostern 1941 findet das letzte Abitur statt. Ab Sommer 1941 arbeiten Ursulinenschwestern zwangsweise im „Wehrkreissanitätspark VI“ auf dem Gelände der Ursulaschule.

1944

Brandbomben

Am 13. September 1944 werden Gebäude der Ursulaschule von vier Spreng- und unzähligen Brandbomben getroffen. Vier Schwestern und eine langjährige Hausgehilfin kommen ums Leben. „Ich habe gehört, dass eine Schwester noch das Allerheiligste aus der Kapelle holen wollte und so ums Leben kam“, erinnert sich eine ehemalige Schülerin.

1944

1945

Wiederaufbau

Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab dem 7. November 1945, nehmen die Ursulinen ihre Lehrtätigkeit wieder auf, allerdings am Standort der Angelaschule. „Nebenbei bauen sie die Ursulaschule wieder auf.

1951

Neustart

Erst 1951 ist dieser Wiederaufbau so weit vorangeschritten, dass wieder unterrichtet werden kann.

1951

1953

Zweites Schulgebäude

Am 14. September 1953 erfolgt die Grundsteinlegung des zweiten Schulgebäudes durch Erzbischof Dr. Berning.

1957

Erstes Nachkriegsabitur

Am 23. Februar 1957 findet unter dem Vorsitz von Frau Oberschulrätin Buschmann das erste Nachkriegsabitur statt.

1957

1975

Koedukation

1975 wird die Koedukation an der Ursulaschule eingeführt. Erstmals werden auch Jungen unterrichtet.

1978

Trägerwechsel

Zum Schuljahresbeginn 1978/1979 enden mit dem Übergang der Trägerschaft auf das Bistum Osnabrück mehr als 100 Jahre Bildungs- und Erziehungsarbeit der Ursulinen an diesem Ort. Die pädagogische Leitung überträgt das Bistum den an Franziskanern. Pater Werinhard Einhorn führt die Schule bis zum Jahr 2000.

1978

1986

Franziskanische Leitlinien

Um in der Schule ein Klima der Solidarität und Achtung voreinander zu schaffen, haben von 1986 bis 1988 franziskanisch orientierte Pädagogen „Franziskanische Leitlinien“ für Schule und Erziehung zusammengestellt. Diese Leitlinien und die Reflexion darüber haben die pädagogische Arbeit erleichtert und die Ursulaschule geprägt. Das heutige Leitbild der Schule fußt auf einigen dieser Leitlinien.

2001

Schulstiftung

2001 wird die Schulstiftung des Bistums Osnabrück gegründet. Sie übernimmt die Trägerschaft der Ursulaschule und vieler weiterer Schulen. Die franziskanische Tradition lebt bis heute in der Ursulaschule weiter, so fährt die Schule beispielsweise alle sechs Jahre geschlossen nach Rom und Assisi, um sich dann auch auf die Spuren des Heiligen Franz von Assisi zu begeben. Der Begründer des Ordens der Franziskaner ist nicht nur Patron der Armen, Blinden, Lahmen, Strafgefangenen, Sozialarbeiter und Schiffbrüchigen; im Jahr 1980 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Patron des Umweltschutzes und der Ökologie erklärt.

2001

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Wer wir sind

Das Gymnasium Ursulaschule, 1865 von Ursulinen gegründet, ist eine katholische Schule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium und nutzen darüber hinaus als freie Schule unsere vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.

Der einzelne Mensch steht bei uns im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Im Dialog mit anderen gelangen unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenen Erkenntnissen und Wertvorstellungen, lernen selbstständig zu urteilen und zu handeln.

Schulportale

Zusätzliche Links

Kontakt

Ursulaschule Osnabrück
Kleine Domsfreiheit 11-18
49074 Osnabrück
0541-318701
sekretariat@ursulaschule.de