Kommunalpolitik in der Ursulaschule
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Kommunalpolitik in der Ursulaschule

Am Mittwoch versammelten sich die Jahrgänge 11 und 12 in der Aula, um sich anlässlich ihrer ersten Kommunalwahlen am 13. September zu informieren. Die vielen und differenzierten Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten – teils recht kontrovers – die Oberbürgermeisterin, Frau Pötter (CDU) und die Kandidaten der SPD, Herr Alferink und der Linken, Herr Groß, sowie das Ratsmitglied der Grünen, Herr Meier in Vertretung von Herrn Bajus. Themen waren der Neumarkt, die Sanierung des VfL, der Klimaschutz, die Zukunft von VW, die geplante private Medizinhochschule, Osnabrück als Start-up Förderer, die Wirtschaftsförderung generell, der Leerstand in der Innenstadt. Ein viele Schülerinnen und Schüler sehr direkt betreffendes, wiederkehrendes Thema war außerdem ein „guter“ ÖPNV – von kostenloser Beförderung der Oberstufenschüler über die (Finanzierungs-)Möglichkeiten einer Stadtbahn zur Gestaltung des Neumarkts und der kommenden Umsetzung der Baustelle. Insgesamt ist nicht nur deutlich geworden, dass es sich sehr lange über jedes einzelne Thema diskutieren liesse, sondern auch, wie eingeschränkt der Handlungsspielraum einer Kommune ist: Da sind einerseits die hohen Kosten für verschiedenste Projekte und ihre Priorisierung, andererseits die ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen und die Vorgaben anderer Akteure: Über die Zukunft von VW entscheidet nicht die Stadt, der Finanzierungsrahmen für den VfL ist von der EU abgesteckt, die universitäre Bildung liegt in den Händen des Landes Niedersachsen und der Bund kann z.B. mit einer Gesundheitsreform ganz neue Vorgaben für die kommunalen Krankenhäuser setzen.

Es war ein interessanter Austausch, in dessen Schlussrunde alle Politiker den Schülerinnen und Schülern Mut gemacht hat, nicht nur zu den Wahlen zu gehen, sondern sich politisch zu interessieren und gesellschaftlich zu engagieren; denn: eine Demokratie braucht Unterstützer.      

Text: Ellen Bodensieck

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Wer wir sind

Das Gymnasium Ursulaschule, 1865 von Ursulinen gegründet, ist eine katholische Schule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium und nutzen darüber hinaus als freie Schule unsere vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.

Der einzelne Mensch steht bei uns im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Im Dialog mit anderen gelangen unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenen Erkenntnissen und Wertvorstellungen, lernen selbstständig zu urteilen und zu handeln.

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