Klimawandel als Fluchtgrund

Am 18. Mai besuchte Frau Engling-Cardoso von der Organisation „Exil“, einem Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge, unseren Politikkurs in der Jahrgangsstufe 12. „Exil“ plant in Zusammenarbeit mit der Bundesumweltstiftung eine Ausstellung zum Thema „Klimawandel als Fluchtgrund“ und wollte von uns wissen, was wir zu dem Thema denken, darüber (schon) wissen und wie wir uns eine ansprechende Ausstellung vorstellen.

Oftmals hat man ja gewisse Assoziationen mit dem Klimawandel und viele verstehen es so, als würde ihr alleiniges, klimabewusstes Handeln und nicht einmal das Handeln Deutschlands etwas ändern können. Doch als Frau Engling-Cardoso uns berichtete, dass es 2050 bereits 140 bis 200 Millionen Flüchtlinge aufgrund von beispielsweise Wetterextremen und Dürre geben könnte, waren alle erstaunt und auch schockiert.

Uns wurde klar, dass die Gesellschaft sich dringend mit den Fragen des Klimawandels und der Aufnahme und Integration von Klimamigranten befassen muss. Es sind ja überwiegend Länder des globalen Nordens, Länder wie Deutschland, die den Klimawandel verursachen, aber zugleich die Menschen, die vor den Folgen des Klimawandels fliehen, derzeit nicht als Flüchtlinge oder Asylbewerber anerkennen.

Die Ausstellung sollte also unbedingt auf die möglichen Szenarien des Klimawandels und die Notwendigkeit, zu handeln, aufmerksam machen. Wir fänden es auch gut, wenn es dazu innovative Konzepte und Methoden gäbe – einen besonderer Ausstellungsort, individuelle Geschichten, Simulationen und VR-Brillen etwa. Jetzt sind wir schon gespannt auf die Ausstellung!

Foto: Carlotta Meyer (Jg. 12), Ellen Bodensieck / Foto: Ellen Bodensieck

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Das Gymnasium Ursulaschule, 1865 von Ursulinen gegründet, ist eine katholische Schule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium und nutzen darüber hinaus als freie Schule unsere vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.

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