Nachhaltigkeitswoche in der Fastenzeit: Ursulaschule Osnabrück setzt Zeichen für die Umwelt
Unter dem Motto „Bewusst verzichten – bewusst handeln“ veranstaltete die Ursulaschule Osnabrück in der
Fastenzeit eine besondere Aktionswoche rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Fünf Tage, fünf Programme – kreativ, informativ und mit viel Engagement der Schülerinnen und Schüler umgesetzt. Die Umsetzung erfolgte bewusst als aktive Pausengestaltung in der 1. und 2. großen Pause, um möglichst viele Teilnehmende zu erreichen und den Schulalltag durch praktische Impulse zu bereichern.
Montag: Mülltrennung trifft Glücksrad
Der Startschuss fiel am Montag mit dem Themenschwerpunkt „Mülltrennung“. Ein interaktiver Infostand
brachte den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Weise näher, wie wichtig korrekte Mülltrennung für
Recycling und Ressourcenschonung ist. Highlight war das „Glücksrad der Nachhaltigkeit“, bei dem man kleine Preise gewinnen konnte.
Dienstag: Vegetarischer Genuss
Am Dienstag ging es um nachhaltige Ernährung. Auf dem Schulhof konnten verschiedene vegetarische
Aufstriche probiert werden – von Linsen-Tomate, Curry bis Humusaufstrich war für jeden Geschmack etwas
dabei. Ziel war es, Alternativen zu tierischen Produkten zu präsentieren und einen bewussten Umgang mit
Lebensmitteln anzuregen.
Mittwoch: Füttern statt hungern
„Füttern statt hungern“ lautete das Motto des Mittwochs. In Workshops bastelten Schülerinnen und Schüler
Meisenknödel, um heimische Vögel im Frühjahr zu unterstützen. Dabei ging es nicht nur um Tierliebe,
sondern auch um das Verständnis für Kreisläufe in der Natur und den respektvollen Umgang mit anderen
Lebewesen.
Donnerstag: Ein Zuhause für Insekten
Am Donnerstag wurde kreativ gestaltet: Die Schülerinnen und Schüler bauten aus kleinen durchbohrten
Aststücken und Bambus kleine Tiny-Häuser als Nisthilfen für Wildbienen, Mauerbienen und andere
nützliche Insekten. So wurde ganz praktisch ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet.
Freitag: Kunst aus dem was wir wegschmeißen
Den Abschluss bildete am Freitag ein kreatives Upcycling-Projekt. Unter dem Motto „Was wir wegschmeißen – künstlerisch betrachtet“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Wegwerfgesellschaft und Konsum auseinander. Aus scheinbar nutzlosen Materialien entstanden kleine Kunstwerke.
Ein starkes Zeichen – mit starker Unterstützung
Möglich wurde die Umsetzung auch dank der finanziellen Unterstützung durch die Sparkasse Osnabrück. So wurde nicht nur die Nachhaltigkeitswoche möglich, es werden auch weitere Projekte rund um
Umweltbildung und gesellschaftliches Engagement an der Ursulaschule gefördert.
Die Nachhaltigkeitswoche hat gezeigt, wie viel Wirkung kleine Taten entfalten können – besonders, wenn
viele Menschen gemeinsam anpacken.
Text: S. Vortmann und Dr. N. Zink
Fotos: Fründ, Vortmann, Lampe






