Erdkunde

Erdkunde

„Denken lernen mit Geographie“ oder „Thinking through geography“

Das ist eine der vielen neuen Methoden im Erdkundeunterricht, der den Unterricht zu einem spannenden, vielfältigen und bedeutenden in Niedersachsen und vor allem an der Ursulaschule Osnabrück macht. Denn im Zuge dieser Methode werden von Schülerinnen und Schülern Schlüsselkonzepte des Denkens angewendet sowie Lernmethoden und Aufgaben erarbeitet, die das Fach Erdkunde zu einem spannenden und herausfordernden Fach machen.

Weitverbreitet ist noch immer die Annahme, dass es in Erdkunde einzig um das klassische Topographie-Wissen geht, also: „Wo liegt was?“. Auch Quizsendungen oder -spiele vermitteln dies durch entsprechende Fragen in der Kategorie Geographie. Und natürlich ist es auch sehr sinnvoll zu wissen, welche Hauptstädte Europa hat und welcher der längste Fluss Afrikas ist, aber Erdkunde ist so viel mehr.

Im Zusammenhang mit den „Fridays for Future“-Protesten ist Erdkunde von Karl W. Hoffmann (Vorsitzender der Deutschen Schulgeographen) als Kernfach des 21. Jahrhunderts erklärt worden, denn wir schaffen es, aktuelle Ereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen fachwissenschaftlich zu erklären, Fakten zum Klimawandel einzuordnen sowie Ursachen und Folgen zu verknüpfen und auszuarbeiten.

Dabei ist das Feld des Faches Erdkunde groß und schafft fächerübergreifend Verbindung zwischen Physik, Chemie, Politik/Wirtschaft und Biologie. Wir nehmen die Einflüsse und die Ereignisse für die Menschen genauso in den Blick wie die Tierwelt und stellen die verschiedensten Raummodule in den Fokus.

Das Fach Erdkunde motiviert Schülerinnen und Schüler in der fünften Klasse mit Themen wie das „Leben auf dem Land und in der Stadt“ und das „Leben auf dem Bauernhof“. Zusätzlich steht in Klasse 5/6 vor allem der Nahraum im Vordergrund. Aber auch in der Sekundarstufe II werden in Kursen auf erhöhtem, wie auch auf grundlegendem Niveau die verschiedenen Raummodule hinsichtlich der Kriterien Wirtschaft, Landwirtschaft, Naturraum, Globalisierung und Stadtentwicklung untersucht. Auch die Jahrgänge 7, 8, 9, 10 und 11 haben ihre besonderen Themenschwerpunkte. In Jahrgang 11 werden ganz aktuelle Herausforderungen an eine nachhaltige Raumnutzung und Raumentwicklung thematisiert und ausgearbeitet. Hintergrund hierfür sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Englisch: SDGs), die als politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN) für die weltweite Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer wie ökologischer Ebene dienen.

Methodik

Aber auch die methodische Arbeit liegt uns im Fach Erdkunde am Herzen. Wir arbeiten mit digitalen Karten, Apps, Erklärvideos, aber auch ganz analog mit Plakaten und Klausurbeispielen und dabei in Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit. Dabei profitieren wir vor allem in den letzten beiden Jahren von der Digitalisierung. Denn der Umgang mit iPads ermöglicht eine vielfältige Auseinandersetzung in Form von kollaborativen Dokumenten, Audiobeiträgen, Erklärfilmen sowie schon erwähnten Apps. Auch die die klassische Diskussion nach Vorbildern von YouTube (13 Fragen) und aus dem Fernsehen (Talkshow) kommt nicht zu kurz.

Exkursionen

Das Herzstück unseres Faches ist die Exkursion, denn ein Geograph sucht nicht, er erkundet und das im Rahmen von:

  • landwirtschaftlichen Exkursionen in Klasse 5 und 12,
  • einer Stadtexkursion nach Hamburg in Jahrgang 12
  • einer Fahrt ins Klimahaus nach Bremerhaven in Jahrgang 7
  • Besuchen eines Betriebes, wie Hellmann oder das Stahlwerk Georgsmarienhütte in Jahrgang 9
  • Besuchen der Deutsche Bundesumweltstiftung oder Naturwissenschaftliches Museum am Schölerberg in Jahrgang 11.

Exkursionen

Das Herzstück unseres Faches ist die Exkursion, denn ein Geograph sucht nicht, er erkundet und das im Rahmen von:

  • landwirtschaftlichen Exkursionen in Klasse 5 und 12,
  • einer Stadtexkursion nach Hamburg in Jahrgang 12
  • einer Fahrt ins Klimahaus nach Bremerhaven in Jahrgang 7
  • Besuchen eines Betriebes, wie Hellmann oder das Stahlwerk Georgsmarienhütte in Jahrgang 9
  • Besuchen der Deutsche Bundesumweltstiftung oder Naturwissenschaftliches Museum am Schölerberg in Jahrgang 11.
Sophie-Charlotte Kafsack
Sophie-Charlotte KafsackFachobfrau Erdkunde

Fachgruppe Erdkunde

  • Daniel Fleuth
  • Nina Gersting
  • Sonja Hegge
  • André Hermes
  • Daniel Hörmeyer
  • Sophie-Charlotte Kafsack (Fachobfrau)
  • Nina Leimbrink
  • Melanie Linder
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Wer wir sind

Das Gymnasium Ursulaschule, 1865 von Ursulinen gegründet, ist eine katholische Schule in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück. Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium und nutzen darüber hinaus als freie Schule unsere vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten.

Der einzelne Mensch steht bei uns im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Im Dialog mit anderen gelangen unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenen Erkenntnissen und Wertvorstellungen, lernen selbstständig zu urteilen und zu handeln.

Kontakt

Ursulaschule Osnabrück
Kleine Domsfreiheit 11-18
49074 Osnabrück
0541-318701
sekretariat@ursulaschule.de